Rolf Stahlhofen – ein Kosmopolit in der Musikszene

Saudi-Arabien, Nigeria, Algerien und England – alles Stationen von Rolf Stahlhofen. Der in der Oberpfalz geborene Musiker ist in der ganzen Welt zu Hause. 1968 in der Oberpfalz geboren, schaffte Rolf Stahlhofen 1998 Seite an Seite mit Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims den Durchbruch als Musiker. Sein erstes Solo-Album brachte der Sänger 2003 auf den Markt und landete mit seiner Soul-Stimme und dem Song „Große Mädchen weinen nicht“ in den deutschen Charts. Neben Xavier Naidoo stand Rolf Stahlhofen unter anderem mit Joe Cocker, Simply Red, Die Fantastischen Vier und Udo Lindenberg auf der Bühne und tauchte als Kuckuck in Peter Maffays Musical „Tabaluga“ auf.

Ehrenamtliches Engagement

Die Texte von Stahlhofen, geprägt durch sein eigenes wechselhaftes Leben, thematisieren soziale und gesellschaftliche Missstände sowie globale Herausforderungen, denen er sich musikalisch auf der Bühne und abseits des Rampenlichts unter anderem mit einer eigenen Stiftung („Water Is Right“) widmet. Ehrenamtlich engagiert sich der Musiker für das Projekt „Schule ohne Rassismus“, gründete den Verein „Menschen am Fluss“ und organisierte das gleichnamige Benefizkonzert anlässlich der Oderflut, um die betroffenen Menschen zu unterstützen. Er baute Solaranlagen und setzt sich vielen seit Jahren unermüdlich dafür ein, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen Grundrecht ist und bleibt.

Erster europäischer „Messenger of Truth on Water” der UN

Für dieses Engagement wurde Rolf Stahlhofen zum ersten europäischen „Messenger of Truth on Water” im Rahmen des Programms der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen UN-HABITAT ernannt. In dieser Funktion reist der Enthusiast um die Welt, leistet Aufklärungsarbeit und hält Vorträge wie etwa 2008 anlässlich des World Urban Forum in China. Mit afrikanischen Künstlern nahm Rolf Stahlhofen 2010 in Kenia seinen „Wassersong“ anlässlich der UN-HABITAT Kampagne „Water is Life“ auf, der 2011 im Rahmen des „Weltwassertages“ uraufgeführt wurde.

Um die Botschaft „Wasser ist ein Menschenrecht“ international noch sehr viel weiter zu verbreiten, hat Rolf Stahlhofen in den zurückliegenden fünf Jahren neben der Stiftung ein kulturelles Netzwerk aufgebaut, das im Rahmen von Events öffentliche Aufklärung betreibt und Unterstützer sowie Sponsoren für die Arbeit der Stiftung wirbt. Bislang konnte die „Water Is Right“ Stiftung 12 Projekte in 10 Ländern dieser Erde realisieren, was für 3,5 Millionen Menschen Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser bedeutet.